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Die Entstehung des ECOCAMPING e.V.

1996 wagte sich die Bodensee-Stiftung an das damals brandneue Thema „Umweltschutz auf Campingplätzen".

Erste Erfahrungen wurden auf dem Campingdorf Horn in Gaienhofen gesammelt. Dann wurde der Campingplatz Klausenhorn bei Konstanz in einem ersten Modellprojekt umgekrempelt: Ein modernes Sanitärgebäude entstand mit Dachbegrünung und Solaranlagen sowie modernster Energie- und Wasserspartechnik. Eine attraktive Wertstoffinsel wurde errichtet. Autos durften nur noch zum Auf- und Abbau von Zelt und Wohnwagen aufs Gelände. Kostenlose Handkarren und ein Transportrad wurden als abgas- und lärmfreie Alternativen angeboten.

Das Projekt verlief erfolgreich und das nächste folgte: Im Sommer 1999 starteten 14 Campingplätze am Bodensee und sechs am Lago Maggiore zusammen mit der Bodensee-Stiftung das erste internationale ECOCAMPING Projekt. Innerhalb von zwei Jahren wurde mit Förderung der EU ein Umwelt- und Qualitätssystem für Campingplätze entwickelt – auf der Grundlage des europäischen Managementsystems EMAS.

Aus dem zunächst zeitlich begrenzten Projekt wurde 2002 schließlich der ECOCAMPING Verein gegründet – als gemeinsame und dauerhafte Nachhaltigkeitsinitiative von Campingwirtschaft und Umweltorganisationen.

Weitere Projekte auf Länderebene folgten – zunächst in Baden-Württemberg, danach in Bayern und schließlich in fast allen deutschen Bundesländern sowie in Südtirol. Mittlerweile hat das ECOCAMPING Netzwerk europäische Dimensionen erreicht.

Auftakt des ersten Projektes in Baden-Württemberg

Auftakt des ersten Projektes in Baden-Württemberg